Ausblick auf das Vortragsprogramm

Die dritte FMB-Süd (20. und 21. Februar 2019 in Augsburg) wird dem Besucher nicht nur einen guten Überblick über die gesamte Bandbreite der Zulieferindustrie ermöglichen. Die Messe bietet auch ein dichtes Programm an praxisorientierten Vorträgen zu zentralen Trend-Themen der Produktion: Predictive Maintenance, Vernetzung der Fabrik (Industrie 4.0), Additive Manufacturing und Auswege aus dem Fachkräftemangel.

 

 

Organisiert wird das Programm gemeinsam mit den Experten des Clusters Mechatronik & Automation, zu dem sich mehr als 200 Unternehmen auf der Technologieachse Süd zusammengeschlossen haben. Christian Enßle, Portfolio Manager des Messeveranstalters Clarion Events Deutschland: „Bei der FMB in Bad Salzuflen haben wir sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Themen zu setzen und aktiv Vorträge zu akquirieren. Dieses Konzept übertragen wir nun erstmals auf die FMB-Süd und vergrößern zugleich die Fläche für die Vortrags-Arena.“

In Abstimmung mit den Ausstellern haben die Organisatoren drei Themenschwerpunk-te definiert, zu denen es jeweils einen Block mit mehreren Vorträgen geben wird.

Das erste Thema – Predictive Maintenance – ist für die gesamte Industrieproduktion und nicht nur für den Maschinenbau interessant, weil eine vorausschauende Wartung Stillstandzeiten senkt und die Produktivität steigert. Zudem gilt die Predictive Maintenance als Pionier-Anwendung für Industrie 4.0-Konzepte.

Die Vernetzung der Fabrik als zweiter Schwerpunkt des Vortragsprogamms ist nichts anderes als die Digitalisierung auf „Shopfloor“-Ebene: ein Thema, mit dem sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen beschäftigt. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

Als drittes wird es einen Vortragsblock zum „Additive Manufacturing“ geben. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Fertigungsverfahren für (Klein-) Serienprodukte aus Kunststoff und Metall. Und es wird in Augsburg am richtigen Ort diskutiert, weil es in der Region starke Forschungs- und Produktionskompetenz in der Werkstofftechnik und bei innovativen Verarbeitungstechnologien gibt. Zudem konzentrieren sich auf der Technologieachse Süd die Schlüsselbranchen für die Anwendung von additiven Fertigungsverfahren, insbesondere die Luftfahrt- und die Automobilindustrie.

In einem der Vortragsblöcke wird der Cluster Mechatronik + Automation die Inhalte des europäischen Drittmittelprojekts InnoPeer AVM vorstellen. Dr. Thomas Helfer, beim Cluster zuständig für Qualifikation und Fachkräftesicherung: „In diesem Projekt haben sich elf Organisationen aus fünf Ländern zusammengeschlossen, um gemeinsam ein umfassendes, länderübergreifendes Qualifizierungsprogramm zusammenstellen. Dabei fokussierten wir drei Wissensdimensionen – AVM-Technologien, Human Resources und Organisationsmanagement sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen – mit einem Mix aus bewährten und innovativen Schulungsformaten und Methoden.“

Die Planung der Inhalte zu den Themenschwerpunkten ist nahezu abgeschlossen. Christian Enßle: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung: Die Messebesucher sollen konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie im eigenen Unternehmen gut umsetzen können.“ Zur Praxisorientierung wird auch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg beitragen, das sich ebenfalls an der Organisation des Programms beteiligt und in seinen Vorträgen Impulse für die Umsetzung von Industrie 4.0-Konzepten und –Maßnahmen geben wird.

 

 

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