Zuliefermesse plant ihr Rahmenprogramm: Vorträge zu Top-Themen der Industrie

Die dritte FMB-Süd, die am 20. Februar 2019 in Augsburg startet, wird einen kompakten und intensiven Überblick über die Zulieferindustrie des Maschinen- und Anlagenbaus geben. Zu den Neuheiten im kommenden Jahr gehört ein messebegleitendes Vortragsprogramm zu drei Themenbereichen, die in der Industrie zurzeit stark diskutiert werden.

Der Veranstalter rechnet mit rund 200 Ausstellern, die den Besuchern ihre Produkte und Dienstleistungen für Maschinenbau und Industrie vorstellen. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die ausstellenden Unternehmen ein ausgesprochen breites Spektrum repräsentieren. Das gilt für die Tätigkeitsfelder der Aussteller und auch für die geografische Herkunft. Christian Enßle, Portfolio Manager der Clarion Events Deutschland GmbH: „Viele Aussteller kommen aus der Region. Ein in etwa gleich großer Anteil ist aber in Nordrhein-Westfalen zu Hause, stellt seit Jahren auf der FMB in Bad Salzuflen aus und möchte in Augsburg seine Vertriebsaktivitäten und Kontakte in der Südhälfte Deutschlands intensivieren.“

Nach der großen Resonanz 2018 wird das Vortragsprogramm inhaltlich erweitert und auf vergrößerter Fläche präsentiert. Die Veranstalter haben – in Abstimmung mit Kooperationspartnern und Ausstellern – drei Themenschwerpunkte definiert, zu denen es jeweils einen Block mit mehreren Vorträgen geben wird.

Das erste Thema – Predictive Maintenance – ist für die gesamte Industrieprodukti-on und nicht nur für den Maschinenbau interessant, weil eine vorausschauende Wartung Stillstandzeiten senkt und die Produktivität steigert. Zudem gilt die Predictive Maintenance als Pionier-Anwendung für Industrie 4.0-Konzepte.

Die Vernetzung der Fabrik als zweiter Schwerpunkt des Vortragsprogamms ist nichts anderes als die Digitalisierung auf „Shopfloor“-Ebene: ein Thema, mit dem sich zurzeit nahezu jedes Industrieunternehmen beschäftigt. Auf der FMB-Süd werden konkrete, praxisorientierte Beispiele für eine solche Vernetzung vorgestellt.

Als drittes wird es einen ebenfalls praxisnahen Vortragsblock zum „Additive Manufacturing“ geben. Das Thema ist hochaktuell. Viele Unternehmen nutzen diese Fertigungsverfahren auch für (Klein-)Serienprodukte aus Kunststoff und Metall. Und es wird in Augsburg am richtigen Ort diskutiert, weil in der Region ein hohes Maß an Forschungs- und Produktionskompetenz in der Werkstofftechnik und auch bei innovativen Verarbeitungstechnologien vorhanden ist. Zudem konzentrieren sich auf der Technologieachse Süd die Schlüsselbranchen für die Anwendung von additiven Fertigungsverfahren, insbesondere die Luftfahrt- und die Automobilin-dustrie.

Die Planung der Inhalte zu den drei Themenschwerpunkten ist zurzeit in vollem Gange. Christian Enßle: „Zentrales Kriterium ist die Praxisorientierung: Die Messe-besucher sollen konkrete Ideen und Anregungen mitnehmen, die sie in ihrer eigenen Produktion umsetzen oder bei der Maschinenkonstruktion nutzen können. Das gilt für die Gespräche mit den Ausstellern und ebenso für die Vorträge.“

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